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STREETBOOSTER Two im Test – E-Scooter mit Wechselakku für mehr Reichweite

Frisches Design, viel Leistung, Fahrspaß und mehr Flexibilität in der Reichweite durch einen Wechselakku. Das waren meine Erwartungen an den STREETBOOSTER Two, ob er diese erfüllen kann, erfährst du in diesem Testbericht.

Nachdem ich schon viel Freude mit dem STREETBOOSTER One hatte, war ich umso gespannter auf den STREETBOOSTER Two. Nun konnte ich ihn endlich ausgiebig auf Herz und Nieren testen. Ich hatte viel Spaß damit, so viel sei schon verraten, doch lass uns jetzt beginnen.

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STREETBOOSTER Two im Test - E-Scooter mit wechselbaren Akku
STREETBOOSTER Two im Test - E-Scooter mit wechselbaren Akku

Inhalt

Verpackung und Lieferumfang – Das ist beim STREETBOOSTER Two dabei

Beginnen wir bei der Verpackung. Diese ist für einen E-Scooter üblich und birgt keinerlei Überraschungen.

Der Karton ist mit dem Firmenschriftzug verziert. Der Scooter selbst ist sicher verpackt und wird mit Styropor vor Beschädigungen geschützt.

STREETBOOSTER Two im Test - Lieferumfang
STREETBOOSTER Two im Test - Lieferumfang

Schauen wir uns jetzt den Lieferumfang an, hier lässt sich STREETBOOSTER nicht Lumpen und legt als einer der wenigen Anbieter viele brauchbare Ergänzungen bei. Zum Lieferumfang gehören:

  • Montagematerial inklusive Werkzeug
  • Netzteil
  • Bedienungsanleitung und wichtige Informationen
  • Nummernschild inklusive Anmeldeunterlagen für die Versicherung
  • Schloss mit Zahlencode
  • Smartphonehalterung
  • Schlüssel zum Abschließen des wechselbaren Akkus

Besonders gut gefällt mir hier das Nummernschild als Beigabe. Dadurch kannst du deinen E-Scooter so schnell wie möglich in Betrieb nehmen und musst nicht noch eine Woche auf das Nummernschild warten oder zum nächsten Versicherungsbüro fahren.

Wichtiger Hinweis: das Nummernschild wird aber erst gültig, sobald die beigelegte Versicherung (die Bayrische) kostenpflichtig abgeschlossen wird.

Die Handyhalterung sollte für die meisten Smartphones passen, wirkt aber etwas billig. Meine erste Wahl wäre es nicht, aber sie erfüllt für die meisten Nutzer definitiv ihren Zweck und kann bedenkenlos genutzt werden.

Auch das Schloss ist eine erfreuliche Beigabe und der Scooter lässt sich dadurch auch sofort im öffentlichen Bereich verwenden und vor Diebstahl schützen. Das Schloss ist mit einem fünfstelligen Zahlencode abgesichert.

Montage, App und Bedienung vom STREETBOOSTER Two

Neben dem sehr umfangreichen Lieferumfang hat mich auch die Montage vom STREETBOOSTER Two erfreut. Wobei es weniger die Montage an sich war, sondern mehr die netten Details. Doch was meine ich damit?

Die Montage vom STREETBOOSTER Two

STREETBOOSTER Two im Test - Versteckte befestigung
STREETBOOSTER Two im Test - Versteckte Befestigung

Wie bei den meisten E-Scootern, muss vor der ersten Fahrt der Lenker montiert werden, dies ist dem Versand und dem geringen Platz im Karton geschuldet. Bei den meisten Scootern wird der Lenker eingesteckt und dann mit mehreren Schrauben befestigt. Diese sind aber immer sichtbar und aus meiner Sicht optisch nicht sehr schön integriert.

Die Montage vom Lenker ist auch beim STREETBOOSTER Two der Fall, aber der Hersteller hat sich hier Gedanken gemacht und eine sehr saubere Lösung für die Schrauben einfallen lassen. Diese werden jetzt hinter einer Klappe montiert. Dadurch sind sie nicht sichtbar und auch noch vor Feuchtigkeit geschützt. Das gefällt mir optisch richtig gut. Ich liebe solche Details. 

Im nächsten Schritt wird noch die Nummernschildhalterung angebracht. Etwas fummelig, aber im machbaren Bereich. Auch hier sind die Schrauben unsichtbar angebracht. Jetzt prüfen wir noch den Reifendruck (Empfehlung 3 bis 3,2 Bar) und danach sind wir mit der Montage auch schon fertig. 

Schauen wir uns nun das Thema App an. 

Die STREETBOOSTER App

Dieses Thema ist relativ schnell abgehandelt. Die App ist eher informativ als funktional aufgebaut. Die App bietet so gesehen nur zwei Funktionen, du kannst über die App das Licht ein- und ausschalten und den Scooter in einen Parkmodus versetzen. Dadurch bleibt dieser eingeschaltet und lässt sich nur noch schwierig schieben.

Ein Fahren ist im eingeschalteten Parkmodus nicht mehr möglich und der E-Scooter fängt beim Versuch an zu piepen. Aus meiner Sicht eine ausgezeichnete Funktion, wenn du in Sichtweite bleibst und deinen Scooter halbwegs sichern möchtest. Natürlich verhindert diese Funktion kein Wegtragen vom Scooter, dafür benötigst du weiterhin ein Schloss.

Neben diesen Funktionen kannst du dir noch ein paar Informationen von deinem E-Scooter anzeigen lassen:

  • Batteriestand in Prozent
  • Geschwindigkeit
  • Spannung
  • Stromstärke
  • Eingangsleistung
  • Temperatur Steuerplatine
  • Aktuelle Strecke
  • Gesamtstrecke
  • App-Version
  • Aktuelle Sprache
  • Passwort ändern
  • Datenschutzerklärung

Das war es auch schon zum Thema App.

Hinweis: Bei der Verbindung zum Scooter ist ein Pin (Passwort) notwendig. Laut Schnellanleitung ist das Passwort 888888. Das hat bei mir nicht funktioniert. In den FAQ von STREETBOOSTER findet sich aber ein weiteres Passwort für den Two, dieses lautet: 649735. Damit konnte ich mich dann mit dem Scooter verbinden. Vielleicht hilft es dem ein oder anderem bei der ersten Inbetriebnahme der STREETBOOSTER App.

Die Bedienung vom STREETBOOSTER Two

STREETBOOSTER Two im Test - Display
STREETBOOSTER Two im Test - Display

Schauen wir uns im letzten Teil noch die Bedienung an. Diese ist in den Grundfunktionen recht einfach. Zum Einschalten drücken wir kurz die Taste unter dem Display. Ein weiterer Druck schaltet das Licht an und wieder aus. Durch längeres Drücken können wir den Scooter wieder ausschalten. Das ist bei den meisten Scootern ähnlich und intuitiv. Die Besonderheit ist die Einstellung der Fahrmodi. Zur Auswahl stehen Eco – 6 km/h, D – 12 km/h und S – 20 km/h. Die Auswahl erfolgt durch zweimaliges Drücken der Taste.

An der rechten Lenkseite befinden sich noch der Gashebel und der Bremsgriff für die Vorderradbremse, sowie die Klingel. Auf der linken Lenkseite befindet sich der Bremshebel für die elektrische Hinterradbremse.

Spannender sind die Hebel und Drücker am Scooter. Ohne Anleitung oder bei der ersten Bedienung aus meiner Sicht etwas tricky. Die Gewöhnung und Bedienung ist aber schnell vollzogen und geht dann auch leicht von der Hand.

In der Lenkstange befindet sich der Auslöser zum Zusammenklappen vom Scooter. Dazu einmal den Finger hineinstecken und den kleinen Hebel nach außen ziehen. Schon lässt sich der Scooter zusammenklappen. Er rastet perfekt an der Halterung am Hinterrad ein. Kein Gefummel und ewiges Probieren notwendig.

Zum Ausklappen, diesmal nur den kleinen Knopf drücken, dort, wo die Lenkstange am Hinterrad eingerastet ist. Und schon lässt sich der Scooter wieder aufklappen. Wenn man weiß, wie es geht, ist er blitzschnell auf und wieder zugeklappt. Das funktioniert wirklich toll und ist besser gelöst als bei einigen anderen E-Scootern.

Randbemerkung: Anfangs habe ich instinktiv an dem Hebel weiter unten am Hinterrad gezogen, damit öffnet sich aber das Fach für den wechselbaren Akku. Für jemanden, der nicht oft den Scooter wechselt, sollte das aber kein Problem sein. 

Beim STREETBOOSTER Two kommt ein Unterbodenständer zum Einsatz. Dieser wird durch das Fixieren mit dem Fuß und Zurückziehen vom Scooter ausgefahren. Durch diese Art von Ständer steht der Scooter sicher auf dem Untergrund. Zum Einklappen schieben wir den Scooter einfach nach vorn. Der Nachteil bei dieser Konstruktion ist die Lautstärke. Das Einklappen wird mit einem lauten Knall bestätigt. Besonders wenn man früh los möchte und die Familie im Haus schläft, etwas ungünstig. Eventuell hilft hier ein Gummistreifen zur Dämpfung.

Display vom STREETBOOSTER Two

STREETBOOSTER Two im Test - Display bei starker Sonneneinstrahlung
STREETBOOSTER Two im Test - Display bei starker Sonneneinstrahlung

Das Display wurde sauber in die Lenkstange integriert und wirkt sehr modern. Das Ablesen bei starker Sonneneinstrahlung ist gut möglich und ich konnte bei jedem Wetter die Geschwindigkeit ablesen. Im Dunkeln ist es auch schön hell, ohne zu blenden.

Die Anzeige gibt dir folgende Informationen:

  • Aktueller Leistungsbereich von Grün bis Rot
  • Aktuelle Geschwindigkeit
  • Anzeige der Bluetoothverbindung über ein kleines Symbol
  • Anzeige, ob das Licht eingeschaltet ist
  • Akkustand durch 5 Balken (hier würde ich mir eine Anzeige in Prozent wünschen)
  • Anzeige, ob die Parkfunktion aktiviert ist (die anderen Informationen werden dann ausgeblendet)

Gewicht und Größe – Faktencheck

Lass uns nun schauen, wie handlich der STREETBOOSTER Two ist. Die Maße sind im aufgeklappten Zustand 114 × 45 × 117 cm (L × B × H) und im zusammengeklappten Zustand 118 × 45 × 38 cm (L × B × H). Das Trittbrett hat folgende Größe: 47 × 18 cm (L × B). Damit fällt der STREETBOOSTER Two nicht besonders klein oder besonders groß aus. Aus meiner Sicht hat er optimale Maße. Wenn du 2 Meter groß bist, könnte es aber durchaus ein Thema sein. Der Lenker lässt sich nicht in der Höhe verstellen, sollte aber für die meisten Menschen passen.

Besonders gut gefällt mir die großzügige Trittfläche. Auch das Material ist hervorragend gewählt. Die Größe und das dicke Gummi sorgen für einen sicheren Stand und dadurch auch ein sicheres Fahren. 

Schauen wir uns jetzt das Thema Transport an. Aus meiner Sicht die größte Schwäche vom STREETBOOSTER Two. Das Gewicht von 20 Kilogramm macht sich schon bemerkbar und schränkt die Flexibilität doch etwas ein. Wer nicht ganz so kräftig ist und jeden Tag den Scooter aus dem 5 Stock hoch- und heruntertragen muss, wird vermutlich beizeiten das Handtuch werfen. Mal schnell in Bus oder Bahn stellt kein Problem dar, lange Strecken tragen führt bei dem Gewicht aber nicht zur Freude.

Aber hier müssen wir auch ganz ehrlich sein. Der STREETBOOSTER Two will gefahren und nicht getragen werden. Seine Stärke liegt auf der Straße. Wer einen leichten Scooter sucht, der greift auf den STREETBOOSTER One mit seinen 13,6 Kilo zurück. 

Wo wir beim Thema Fahren sind, schauen wir uns als Nächstes die Fahreigenschaften an.

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STREETBOOSTER Two

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Die Fahrt mit dem STREETBOOSTER Two

Nachdem der Scooter bei dir ankommt, kann nach der Montage die Fahrt direkt losgehen. Es ist keine Anmeldung mit der App notwendig. Das bedeutet. Scooter einschalten, leicht anschieben und Gas geben. Mehr gibt es hier nicht zu beachten und funktioniert super.

Bremsen – Einmal Vollbremsung bitte

Bevor wir zu dem Fahrverhalten kommen, schauen wir uns noch kurz die Bremsen und die Räder an. Der STREETBOOSTER Two hat eine manuelle Vorderradbremse (Trommelbremse) und eine elektrische Hinterradbremse. Ich bin ein großer Freund der elektrischen Bremsen und benutze diese zum Großteil.

Die elektrische Hinterradbremse ist auch so Brems stark, dass sie in den meisten Situationen vollkommen ausreicht. Wenn du doch etwas stärker bremsen musst, nimmst du noch die manuelle Vorderradbremse zur Unterstützung dazu. Ich musste in meinem Praxistest auch ungewollt mehrere Vollbremsungen vollziehen.

Vollbremsungen sind mit dem STREETBOOSTER Two überhaupt kein Problem und der Scooter steht zügig. Auf einen gemessenen Bremstest verzichte ich in den neuen Testberichten. Die neuen Scooter haben alle sehr gute Bremsen und kommen nach wenigen Metern zum Stehen.

Meistens unterscheidet sich der Bremsweg nur noch um Zentimeter. Mir ist wichtiger geworden, dass der Scooter die Vollbremsung ohne Einschränkungen mitmacht. Das bedeutet, die Bremsen müssen so eingestellt sein, dass ich bei einer Vollbremsung weder stürze noch eine zu lange Verzögerung eintritt. Beides kann ich beim STREETBOOSTER Two ausschließen. Mein Modell bremst genauso, wie ich es erwarte. So soll es sein.

Bereifung und Räder – Faktencheck

STREETBOOSTER Two im Test - Bereifung
STREETBOOSTER Two im Test - Bereifung

Ein schwieriges Thema. Hier gibt es verschieden Vorlieben. Der STREETBOOSTER Two ist mit einer 10 Zoll (ca. 25 cm) Luftbereifung ausgestattet. Meine Vorliebe liegt eher bei den Honeycomb reifen, da diese etwas unempfindlicher sind. Das wirkt sich dann aber wieder auf den Komfort aus.

Die Luftbereifung vom Two fährt sich viel angenehmer als ein Vollgummireifen von anderen Scootern, dafür sind sie für eventuelle Pannen anfälliger. Wie ich anfangs sagte, ein sehr subjektives Thema und Reifen sind wirklich Geschmackssache. 

Fahrverhalten und Komfort, so fährt sich der STREETBOOSTER Two

Durch die gerade angesprochene Luftbereifung hat der STREETBOOSTER Two einen sehr hohen Fahrkomfort und fährt sich sehr angenehm und weich. Auch bei einer nicht so schönen Fahrbahn werden die Vibrationen gut gedämpft und kommen nur noch sehr wenig beim Fahrer an.

Das Fahrverhalten als solches würde ich als kraftvoll und konstant beschreiben. Der E-Scooter beschleunigt zügig und ohne Probleme auf seine im Tacho angezeigten 22 km/h. Diese hält er auch über längere Strecken konstant. 

Steigungen und auch kleine Berge sind für den STREETBOOSTER Two überhaupt kein Problem. Da, wo andere Scooter die Leistung drastisch verlieren, geht dem Two so schnell nicht die Puste aus. Im Vergleich mit zwei anderen, ähnlichen Scootern (Leistung und Daten), kam der Two die Steigungen am schnellsten und mit weniger Leistungsverlust hoch. Einzig bei der Höchstgeschwindigkeit schwächelt er im direkten Vergleich etwas. 

Die anderen zwei Modelle waren auch bei 22 km/h, einen müh schneller. In der Praxis, ohne den Vergleich fällt das aber nicht auf und ist auch keine Abwertung. Vielleicht kann STREETBOOSTER hier in der Zukunft noch etwas nachjustieren. 

Reichweite und Ausdauer vom STREETBOOSTER Two, so weit kommst du

STREETBOOSTER Two im Test - Reichweite
STREETBOOSTER Two im Test - Reichweite

Der STREETBOOSTER Two ist mit einer Reichweite von ca. 33 Kilometer angegeben. Diese waren in meinem Test kein Problem. Ich bin bei meiner ersten Fahrt auf 35 Kilometer gekommen und hatte noch ca. 10 Prozent Akku verbleibend.

Ansonsten habe ich meistens den Scooter bei 20 – 30 Prozent nachgeladen. Dorthin waren es im Schnitt zwischen 25 und 30 Kilometer. Ich teste aber meist unter optimalen Bedingungen, ich lebe auf dem Flachland, wiege recht leichte 78 Kilogramm und die Temperatur lag zwischen 15 und 25 Grad.

Je nach Strecke, Gewicht und Temperatur kann die Reichweite stark schwanken. Ich vermute aber, dass mindestens 25 Kilometer bei den meisten Szenarien möglich sein sollten.

Eine der größten Stärken vom STREETBOOSTER Two ist der wechselbare Akku. Dadurch lässt sich die Reichweite nach Belieben verlängern. Dir reichen 30 Kilometer nicht aus? Nimm einen zweiten Akku mit und du hast schon 60 Kilometer Reichweite. 

Da der Akku auch nur 2,3 Kilogramm wiegt, lässt er sich recht unkompliziert im Rucksack oder in der passenden Lenkertasche transportieren.

Beleuchtung und Sicht im Dunkeln – Wie gut ist das Licht vom STREETBOOSTER Two?

STREETBOOSTER Two im Test - Beleuchtung Fahrersicht
STREETBOOSTER Two im Test - Beleuchtung Fahrersicht

Bevor ich über die das Licht spreche, möchte ich eines meiner Lieblingsfunktionen ansprechen, das Bremslicht. Wie lange habe ich darauf gewartet. Endlich wurde es auch im Bereich der E-Scooter erfolgreich umgesetzt. Wenn ich mit dem STREETBOOSTER Two bremse, leuchtet das Rücklicht auf, ähnlich wie bei einem Motorrad oder Auto.

Das ist ein großer Sicherheitsfaktor und eine wirklich super Funktion. Endlich können auch andere Verkehrsteilnehmer sehen, wann ich bremse und ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen. Ich hoffe, dass es im Bereich der E-Scooter eines Tages zum Standard wird.

Ansonsten haben wir noch ein fest integriertes Vorderlicht und eine fest integrierte Rückleuchte. Beides überzeugt im Test. Der Frontscheinwerfer ist schön hell und hat auch eine schöne breite Ausleuchtung vorn am Scooter. Auch die Sichtweite geht völlig klar und die Strecke vor einem lässt sich gut erkennen. 

Das Rücklicht ist gut gewählt und leuchtet ausreichend hell. Für andere Verkehrsteilnehmer ist der Scooter von weiten sichtbar, ohne dabei zu blenden.

Jetzt fehlen nur noch Blinker und das Paket ist komplett.

STREETBOOSTER Two im Test - Beleuchtung und Licht
STREETBOOSTER Two im Test - Beleuchtung und Licht

Design – Modern und Anders

Über Design und Optik kann gestritten werden. Mir gefällt der STREETBOOSTER Two sehr gut und ich finde ihn noch gelungener als den One. Besonders der Übergang vom Trittbrett zur Lenkstange ist anders und sehr modern. 

Was ich besonders hervorheben möchte, ist die cleane Optik. Die Schrauben am Lenker sind hinter einer Klappe versteckt, die Lampen integriert und auch der Ladeanschluss ist hinter einer Klappe in Gehäusefarbe versteckt. Die Kabel sind so kurz wie möglich und passen gut zur Gesamtoptik. Optisch macht der Two richtig was her und man merkt sofort, dass STREETBOOSTER sich hier viele Gedanken gemacht hat.

Den Scooter gibt es derzeit in drei Farben, Grün, Matt Schwarz und Luna Weiß. In Zukunft sind auch noch sogenannte Folien-Kits geplant, mit diesen lässt sich der Two dann individuell anpassen und nach dem persönlichen Geschmack verändern. 

STREETBOOSTER Two im Test - Design
STREETBOOSTER Two im Test - Design

Ersatzteile, Zubehör und weitere Funktionen – Das bietet dir der STREETBOOSTER Two

Kommen wir als Erstes zu den Ersatzteilen. Hier liefert STREETBOOSTER ein Versprechen an den Nutzer: Alle Ersatzteile sind für 7 Jahre ab dem Kauf auf Lager verfügbar. Das ist eine Ansage. Im Detail bedeutet das, sollte mal etwas an deinem Scooter kaputtgehen, hast du eine schnelle Verfügbarkeit der Ersatzteile und musst nicht in China verzweifelt nach Teilen suchen.

Wo wir gerade bei China sind, STREETBOOSTER sitzt in Deutschland und bietet einen erstklassigen Service. Mein Scooter hatte leichte Probleme mit dem Motor, STREETBOOSTER angeschrieben und innerhalb von kürzester Zeit wurde der Scooter abgeholt, repariert und wieder zurückgeschickt. Keine Woche hat es gedauert, war der Scooter wieder bei mir. Das nenne ich Kundenservice.

Neben der guten Verfügbarkeit der Ersatzteile bietet STREETBOOSTER auch eine große Auswahl an Zubehör an. Unter anderem verschieden Lenkertaschen, Reinigungsmittel, Öl, Ladegeräte für das Auto, Wechselakku und einiges mehr. Ganz neu sind auch die Energybooster, mit denen du deinen E-Scooter auch Outdoor laden kannst. Optional auch in Kombination mit Solarpaneele. 

Fazit zum STREETBOOSTER Two

STREETBOOSTER Two im Test - Ständer
STREETBOOSTER Two im Test - Ständer

Zusammenfassend kann gesagt werden: Der STREETBOOSTER Two hat ein sehr gelungenes Gesamtpaket. Viele Punkte überzeugen und es sind nur wenige Schwächen vorhanden. Schauen wir uns die Stärken und Schwächen noch einmal im Detail an:

Stärken:

  • Bremsleuchte für mehr Sicherheit
  • Wechselakku für mehr Flexibilität bei der Reichweite
  • Gute Reichweite von 30 Kilometer und mehr
  • Starke Bremsen und starker Motor
  • Komfortables und sicheres Fahrgefühl
  • Überdurchschnittlicher Lieferumfang
  • Einfacher und sehr schneller Klappmechanismus
  • Guter Stand durch breiten Unterbodenständer
  • Deutscher Support und Ersatzteile auf Lager
  • Gute Vorder- und Rückleuchte für bessere Sicht und Sichtbarkeit
  • Hochwertige Verarbeitung und gelungenes Design

Schwächen:

  • Funktionsvielfalt innerhalb der App
  • Hohes Gewicht
  • Keine Blinker

Im Großen und Ganzen hat STREETBOOSTER mit seinem E-Scooter, dem Two, ordentlich abgeliefert und er ist für mich eine klare Kaufempfehlung. Die Schwächen fallen kaum noch ins Gewicht und es gibt nur noch wenig Verbesserungspotenzial. Ich freue mich auf den Langzeittest und noch viele weitere Kilometer mit dem STREETBOOSTER Two. 

STREETBOOSTER Two

749,00 €

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