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Bose Frames Alto im Test – Perfekte Kopfhörer und Sonnenbrille für den E-Scooter?

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Frontansicht
Bose Frames Alto Testbericht - Die beste Sonnenbrille für E-Scooter-Fahrer?

Wie ihr bereits wisst, fahre ich gerne mit dem E-Scooter oder Fahrrad von A nach B. Um die Fahrt so angenehm wie möglich zu gestalten, nutze ich die Zeit gerne für etwas Musik, ein Hörbuch oder den neuesten Podcast.

Da ich beim E-Scooter und Fahrradfahren gerne den Verkehr um mich herum mitbekommen möchte, fielen On-, Over, und InEar Kopfhörer raus und meine Galaxy Buds kommen nur noch beim Sport zum Einsatz.

Hier kam die Bose Frames Sonnenbrille genau richtig.

Inhalt

Die Auswahl der richtigen Frames

Als ich das erste Mal von der Bose Frames Sonnenbrille gehört hatte, war ich noch skeptisch. Eine Sonnenbrille mit integrierten Lautsprechern? Mein erster Gedanke war, dass da jeder mithören kann. Mit diesem Gedanken habe ich den Kauf auch erstmal nach hinten verschoben.

Eine Woche später habe ich dann die ersten Modelle im Media Markt gesehen. Ich ging also zielgerichtet hin und setzte das Modell Alto auf. Der Sound war überraschend gut, doch die Passgenauigkeit leider nicht. Ich hatte die Größe M/L auf.

Dann entdeckte ich auch noch eine weitere Größe, die S/M, perfekt. Diese saß an meinem Kopf wie angegossen. Ich machte mit meiner Frau den Hörtest, denn ich wollte nicht, dass alle um mich herum meine Musik / Hörbuch oder den Podcast hören. Meine Frau gab mir Entwarnung.

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Verpackung
Verpackung der Bose Frames Alto

Ich war kurz und dran die Brille mitzunehmen, doch die große Schlange an der Kasse hielt mich davon ab und der Kaufdruck war zu diesem Zeitpunkt nicht groß genug. Also verlies ich unverrichteter Dinge den Laden.

Und dann passierte es. Aus den Augen aus dem Sinn und es vergingen mehrere Monate bis ich durch Zufall ein Angebot bei Amazon entdeckte. Und so wurde ich Besitzer der Bose Frames Alto in der Größe S/M.

Daten und Lieferumfang

Kommen wir nun zu den Fakten. Was hat die Brille denn so zu bieten?

Die Bluetooth Audio-Sonnenbrille gibt es in zwei Variationen. Alto und Rondo. Die Alto ist etwas gestreckter und die Rondo ist eher im runden Segment angegliedert. Beide Brillen haben eine klassische Form, ohne groß aufzufallen.

Für meine Kopfform war die Alto diese bessere Wahl.

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Tragebeispiel
Bose Frames Alto von Vorne

Das Gehäuse ist in schwarzen Kunststoff gehalten. Es sind standardmäßig Sonnenschutzgläser verbaut, diese blockieren bis zu 99 Prozent der UVA-/UVB-Strahlen. Die Gläser lassen sich aber einfach austauschen. Bose hat verschieden Gläser im Sortiment. Es lassen sich aber auch eigene Gläser mit Sehstärke verwenden. Hier ist der Optiker deines Vertrauens der richtige Ansprechpartner.

Die Verbindung erfolgt über Bluetooth A2DP sowie der Bluetooth HFP-Technologie. Damit sollten die Frames mit den meisten Bluetooth-fähigen Endgeräten kompatibel sein. Ich konnte die Brille erfolgreich mit meinem Smartphone, Tablett und PC verbinden. Wobei hier die meisten das Smartphone verwenden werden. Wer sitzt schon mit einer Sonnenbrille vorm PC?

Neben den zwei Lautsprechern, links und rechts, sind auch noch ein Mikrofon und ein Taster zur Steuerung verbaut.

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Multifunktionstaste und Lautsprecher
Multifunktionstaste und Lautsprecher der Bose Frames Alto

Der integrierte Akku wird via mitgeliefertem Ladekabel geladen. Ein Austauschen vom Akku ist durch den Nutzer nicht möglich. Hier kann ich nur auf eine lange Lebensdauer hoffen.

Die Akku-Laufzeit wird mit bis zu 3,5 Stunden angegeben und die Ladedauer beträgt im Schnitt ca. 2 Stunden.  

Neben der Brille und dem Ladekabel, sind noch ein Brillenetui und ein kleines „Säckchen“ im Lieferumfang enthalten. Durchaus überschaubar.

Optik und Haptik der Bose Frames Alto

Ich möchte mit dem Etui beginnen. Bose hat sich hier für eine schwarze und schlichte Variante entschieden. Der Verschluss ist mit einem Magneten versehen. Dieser ist für seinen Einsatz sehr Stark gewählt. Das Etui lässt sich dadurch nur sehr schwer öffnen. Da auch keine direkte Griffzone vorhanden ist, muss man mit den Fingern zwischen den Deckel und das Gehäuse. Haptisch sehr unangenehm und ich vermute auch, dass sich das mit der Dauer auch auf das Material auswirken wird.

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Sonnenbrille im Etui
Das Etui der Bose Frames Alto

Apropos Material, Bose setzt hier auf eine dezente Lederoptik. Bei der Lasche könnte es sich um Kunstleder handeln. Das restliche Gehäuse besteht aus Kunststoff in leichter Lederoptik.

Mir sagt das Etui optisch leider nicht zu, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Kommen wir zu der Brille:

Bose verwendet auch für den Brillenrahmen einen schwarzen Kunststoff. Puh, das wirkt schon sehr billig. Wenn ich den Preis nicht kennen würde, würde ich die Brille rein vom look and feel auf 20 Euro schätzen.

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Bügel und Schanier
Bügel der Bose Frames Alto

Rein optisch ist die Sonnenbrille also sehr unspektakulär. Damit trifft Bose aber die Masse und fällt nicht aus der Reihe.

Aufwerten lässt sich die Sonnenbrille durch verschiedene Gläser. Damit kommt etwas Individualität ins Spiel.

Wer für 200 Euro ein kleines Highlight erwartet, wird hier aber leider enttäuscht. Die Bose Frames Alto überzeugt eher durch ihre inneren Werte.

Der Tragekomfort geht durchaus klar. Hier solltest du aber die richtige Größe für dich auswählen. Ich habe mit der s/m die richtige Größe für mich ausgewählt.

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Tragebeispiel Seite
Bose Frames Alto von der Seite

Einrichtung und erste Inbetriebnahme

Nach dem Auspacken ging die Brille erstmal ans Ladegerät. Da kein Netzstecker vorhanden ist, kann das Ladekabel an einem USB-Slot am PC oder an einem passenden Netzstecker betrieben werden.

Die fehlenden Netzstecker sind heute so üblich – das hat mich nicht überrascht. Der Ladestecker lässt sich einfach via Magnet an den Ladekontakten der Brille befestigen. Leicht fummelig aber einfach machbar. Die Brille war nach gut einer Stunde geladen. Die LED hat währenddessen dauerhaft geleuchtet.

Nun noch die Bose App aus dem Store laden und die Installation kann beginnen. Da ich bereits Bose Kopfhörer verwende, hatte ich die App auf dem Smartphone und brauchte nur noch die Brille hinzufügen.

Die Brille verfügt nur über eine Multifunktionstaste. Durch einen kurzen Druck auf die Taste schaltet sich die Brille ein. Diese befindet sich dann aber noch nicht im Kopplungsmodus. Dazu muss die Taste solange gedrückt werden, bis die Stimme: „Bereit zum Verbinden“ sagt. Erst jetzt kann die Brille in der App gefunden werden. Ich habe zwei Anläufe benötigt, bis ich in dem Kopplungsmodus gelangt bin.

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Seitenprofil
Bose Frames Alto auf dem E-Scooter

Die Brille lässt sich durch das auf den Kopfdrehen ausschalten. Das hat bisher auch immer einwandfrei funktioniert.

Für die erste Inbetriebnahme und die weitere Bedienung würde ich dir die Bedienungsanleitung empfehlen. Dieser findest du auf der Bose-Seite unter folgendem Link:

Mehr gibt es zu der Einrichtung nicht zusagen. Die Funktionen in der Bose Connect-App sind überschaubar und auch die Brille hat nur begrenzte Möglichkeiten.

Die Lautstärke wird über eine Kopfgeste gesteuert. Das Kopfdrehen für die Lautstärke ist mir persönlich nicht fein genug. Mir sagt diese Bedienung nicht zu und ich verwende weiterhin die Lautstärke-Tasten am Smartphone.

Die Multifunktionstaste ist mit einer Dreifach-Belegung ausgestattet.

  • Einmal drücken = Wiedergabe / Pause
  • Zweimal drücken = Titel vorwärts springen
  • Dreimal drücken = Titel rückwärts springen

Mit den Bose Frames lässt sich auch die Sprachsteuerung wie Google Assistant, Alexa oder Siri nutzen. Das funktioniert wie erwartet. So lässt sich auch während der Fahrt mit dem E-Scooter oder Fahrrad, der aktuelle Wetterbericht abfragen.

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Unten Vorne
Frontansicht der Bose Frames Alto

Mit der Sonnenbrille von Bose lässt sich aber nicht nur Musik hören. Auch Anrufe sind darüber möglich. Da nur ein Mikrofon vorhanden ist, lässt sich die Qualität mit einem vernünftigen Headset nicht vergleichen. Aber um schnell etwas zu klären geht die Qualität durchaus in Ordnung.

Die Reichweite ist Bluetooth üblich und durch die Technologie begrenzt.

Der Klang und die Lautstärke der Bose Frames

Da ich die Sonnenbrille von Bose überwiegend während der Fahrt mit dem E-Scooter oder Fahrrad verwende. Ist für mich neben dem Klang auch die Lautstärke entscheidend. Hier hatte ich dann auch meine größten Bedenken. Besonders auf dem Fahrrad bei über 30 km/h sind die Windgeräusche dann doch nicht zu unterschätzen.

Bei der Fahrt mit dem E-Scooter habe ich überhaupt keine Probleme mit der Lautstärke. Hier genügen im Regelfall zwischen 50 bis 70 Prozent der Lautstärke. Auch mit dem Fahrrad hatte ich keine Situation, in der mir die Lautstärke zu gering war. Ich konnte alles hören und trotzdem den Verkehr um mich herum noch wahrnehmen. Großartig!

Der Klang ist Ansichtssache und hängt stark vom Einsatz und den Erwartungen ab. Wer gerne Bass -lastige Musik während der Fahrt hören möchte, der wird mit den Bose Frames nicht glücklich. Bass ist nicht deren Stärke. Das lässt aus meiner Sicht auch der Aufbau nicht zu. Zu offen, zu wenig Raum.

Für alle, bei denen der Bass und die tiefen Töne nicht an erster Stelle stehen, die werden hier begeistert sein. Es ist schon erstaunlich welcher Klang hier aus dieser Brille kommt. Da ich überwiegend Hörbücher und Podcasts höre, kann ich mich nicht beschweren. Aber auch Musik während der Gartenarbeit kling hervorragend. Ja! Entsprechende Kopfhörer oder InEar klingen natürlich nochmal um einiges besser. Aber wir sprechen hier von einer Sonnenbrille mit einem offenen Aufbau. Und dafür finde ich den Klang sehr gut.

Eins möchte ich noch sagen. Es wird damit geworben, dass deine Umgebung nichts von deiner Musik mitbekommt. Das ist natürlich nur große Werbung, in der Realität sieht das natürlich etwas anders aus. Wenn jemand direkt neben dir sitzt, kann er durchaus hören, was du da so hörst. Aus meiner Sicht ist die Bose Frames nicht für die Verwendung in Bus und Bahn geeignet. Hier kann es für deine Mitmenschen schnell störend werden.

Auf dem Fahrrad, beim Spazieren gehen oder bei der Fahrt mit dem E-Scooter musst du dir keine Gedanken machen. Der Abstand ist zu groß und deine Mitmenschen können die Töne nicht wahrnehmen.

Fazit zu der Bose Frames Alto Bluetooth Sonnenbrille

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Etui
Bose Frames Alto im Etui

Bin ich zufrieden mit der Brille von Bose und eignet sie sich für die Fahrt mit dem E-Scooter? Hier kann ich mit einem klaren JA antworten.

Für mich ist diese Audio-Sonnenbrille der richtige Schritt in die Zukunft und ich verwende sie gerne zum E-Scooter und Fahrrad fahren. Aber auch alltägliche Aufgaben, wie Arbeiten im Garten, meistert sie mit Bravour.

Trotz des ganzen Lobes gibt es aber auch noch einiges an Verbesserungspotential. Die Optik und Haptik finde ich für den Preis zu gering. Die Brille wirkt billig und macht keinen hochwertigen Eindruck.

Bei einer Akkulaufzeit von ca. 3 Stunden eignet sich die Brille bestenfalls für kurze und mittellange Ausflüge. Wer einen Tages Ausflug plant, der hat nach ca. 3 Stunden nur noch eine normale Sonnenbrille. Hier muss man in den Pausen dann mit einer Powerbank wieder nachladen. Ich bin der Meinung, dass man in der heutigen Zeit 6 bis 8 Stunden durchaus umsetzen kann. Die Konkurrenz macht es vor.

Beim Klang liegt die Bose Frames aber ganz weit vorne. Hier merkt man sofort, dass Audiospezialisten am Werk waren und der Klang für eine Bluetooth-Brille überdurchschnittlich gut ist. Auch wenn der Bass fehlt, ist der Klang sehr ausgewogen und zaubert mir hier und da ein Lächeln ins Gesicht. Hier sollte man aber immer bedenken, dass es sich um eine Brille mit kleinen Lautsprechern handelt und nicht den Sound einer HiFi-Anlage erwarten.

Bose Frames Alto Testbericht E-Scooter - Frontansicht Trittfläche Scooter
Bose Frames Alto

Wer gerne mit dem E-Scooter oder Fahrrad unterwegs ist und dabei Musik oder Hörbücher hören möchte, ist mit der Sonnenbrille bestens bedient. Die Umgebung lässt sich weiterhin gut wahrnehmen und die Brille hat auch noch ein paar nette Funktionen wie einen Sprachassistenten der Wahl und die Anruf-Funktion.

Auf lange Sicht muss sich aber erst zeigen wie es sich mit der Akkuleistung verhält und ob die Qualität auch noch nach mehr als einem Jahr überzeugen kann. Ich bin gespannt und werde hier davon berichten.

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